Dienstag der 7. Februar 2012

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DMP

Qualitätssicherung und Reminding im Rahmen von DMP

Unsere Versicherten haben seit einigen Monaten die Möglichkeit sich in das Betreuungsprogramm Diabetes mellitus Typ II bundesweit einzuschreiben. Darüber hinaus können sich in einigen KV Bereichen Versicherte mit der Diagnose Brustkrebs in das DMP Brustkrebs einschreiben.

Im Mittelpunkt der Betreuungsprogramme stehen neben den Qualitätssicherungsmaßnahmen auch Erinnerungs- und Rückmeldeaktivitäten, die in unserem Auftrag versichertenseitig vom BKK-MediService und arztseitig von den Gemeinsamen Einrichtungen und den Datenstellen eines jeden KV Bereichs durchgeführt werden.

Qualitätssicherung im Verhältnis zum Versicherten

Die auf der Basis der Dokumentationen durchgeführten Qualitätssicherungsmaßnahmen umfassten u. a. im Bereich Diabetes mellitus Typ II Informationen des Versicherten zu Begleit- und Folgeerkrankungen (z. B. Bluthochdruck, diabetischer Fuß und Schäden am Auge) sowie zu Schulungen und Beratung. Im Bereich Brustkrebs konzentrierte sich die Qualitätssicherung auf die Information der Versicherten zu Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten zu Brustkrebs.

Die durchgeführten Erinnerungs- und Rückmeldeaktivitäten für den Versicherten umfassten regelmäßige Informationen über die aktive Teilnahme an dem jeweiligen Betreuungsprogramm. Hierbei handelte es sich um die Erinnerung an die regelmäßig stattzufindenden Arztbesuche und den damit verbundenen Dokumentationen des Behandlungsverlaufs und Behandlungserfolgs sowie um die Erinnerung an die Teilnahme an vereinbarte Schulungen.

Qualitätssicherung im Verhältnis zum Arzt

Schwerpunkt der Qualitätssicherung des Arztes war der Feedbackbericht. Dieser enthielt Informationen zu anamnestischen und aktuellen Befunden, Laborparametern und Medikation sowie zu Schulungen und Zielvereinbarung mit Versicherten im zeitlichen Verlauf. Jeder Arzt konnte aus diesem Bericht den Behandlungsverlauf und Erfolg seiner eingeschriebenen Patienten im Vergleich zu denen seiner Kollegen ersehen. Die Basis für die Auswertung bildeten die regelmäßigen ärztlichen Dokumentationen.

Das monatlich durchgeführte ärztliche Erinnerungs- und Rückmeldesystem - bezogen auf die aktive Teilnahme des Versicherten - wurde durch die jeweilige Datenstelle durchgeführt.