Dienstag der 7. Februar 2012

MDS legt IGeL-Grundsatzpapier vor

Der MDS ein Infoblatt zu so genannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) herausgegeben. Er reagiert damit auf den vielfachen Wunsch nach grundsätzlichen Informationen zu IGeL.

Der Markt für individuelle Gesundheitsleistungen wächst unvermindert und wird dabei zunehmend unübersichtlich. Unkenntnis und Missverständnisse sind weit verbreitet, etwa zu den Fragen: Was sind IGeL? Wer entscheidet darüber, was Kassenleistung wird? oder: Auf was sollte ich achten, wenn ich mich für IGeL interessiere?

Das neue Infoblatt gibt Antworten auf grundsätzliche Fragen zu IGeL. Es beschreibt, wie es zu individuellen Gesundheitsleistungen kam, erklärt die sozialrechtliche Situation und stellt auch den Gemeinsamen Bundesausschuss als das Gremium vor, das über die Aufnahme von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der GKV entscheidet. Darüber hinaus wird erläutert, welche Gruppen von IGeL es gibt und wie man diese unterscheidet. Abschließend werden Hinweise gegeben, wie der Versicherte zu einem kritischen und eigenverantwortlichen Umgang mit IGeL motiviert werden kann.

Folgende Broschüren können Sie sich herunterladen:

  • Prostatakarzinom-Screening mittels PSA-Bestimmung
  • Zusatzdiagnostik in der Schwangerschaft: Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen auf Wunsch der Schwangeren
  • Ultraschalluntersuchung zur gynäkologischen Krebsfrüherkennung (Krebs der Gebärmutter und der Eierstöcke)
  • Zusatzdiagnostik in der Schwangerschaft: Triple-Test
  • Zusatzdiagnostik in der Schwangerschaft: Toxoplasmose-Screening
  • Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) Grundlegende Informationen

Gehen Sie dazu auf die Seiten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung und nutzen dort die Suchfunktion mit dem Suchbegriff IGEL.